Querverweis: Wikileaks und der begrenzte Rechtsstaat

Eine überaus spannende Analyse der Wikileaks-Problematik hat mich zum Nachdenken gebracht – hier nachzulesen.

Clay Shirky liefert eine meiner Meinung nach treffende Analyse der Wikileaks-Problematik unter dem Titel “Wikileaks and the Long Haul”. Seine Ausgangsthesen: Mehr Transparenz staatlichen Handelns sei im Sinne einer demokratischen Öffentlichkeit wünschenswert. Totale Transparenz aber sei gefährlich, weil sie staatliches Handeln im Extremfall unmöglich machen könnte – Verhandlungsprozesse und Entscheidungsfindungen wären ohne die Unterscheidung von vertraulicher und offizieller Kommunikation nicht möglich. Kurzfristig sei Wikileaks daher voll zu unterstützen, weil es Transparenz fördere. Langfristig aber sei ein System von checks and balances zu entwickeln, um den Gefahren der totalen Transparenz beizukommen. Bottom line:

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